Spende für Lena - IPA Innsbruck-Land

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Spende für Lena

Berichte & Beiträge > 2008

Übergabe einer Spende in der Höhe von € 1.500,- an die Eltern der schwer erkrankten Lena Oberkofler

Die Verbindungsstelle Innsbruck-Land, die Landesgruppe Tirol und die Bundessektion übergaben kurz vor Weihnachten eine Spende in der Höhe von € 1.500,- an die schwer erkrankte Lena Oberkofler.

Lena wurde am 15. Feber 2000 geboren, nach einer problemlosen Schwangerschaft und Geburt hielten Roland und Christine Oberkofler, Angehörige unseres Verbindungsstellenmitgliedes Lisi Zonta, ein „gesundes“ Kind im Arm.

Doch schon 6 Wochen später wurden sie mit der Diagnose Cystische Fibrose konfrontiert (einer derzeit noch nicht heilbaren vererbten Stoffwechselerkrankung - die langsam fortschreitend vor allem Lunge und Bauchspeicheldrüse schädigt).

Als Lena 7 Monate alt war erfuhren die Eltern, dass Lena einen bösartigen Tumor hat (Neuroblastom Stadium 4 - ein Tumor an der linker Nebenniere und Metastasen in der Leber).

Im Jänner 2001 wurde Lena zum ersten Mal operiert – der Tumor und die linke Nebenniere wurden entfernt.

Die Metastasen in der Leber wurden lange nur beobachtet – alle bis auf eine bildeten sich zurück, doch im Oktober 2001 war sichtbar, dass sich die Metastase verändert, deshalb wurde Lena nochmals operiert – Metastase am rechten Leberlappen und Gallenblase mussten entfernt werden. Es wurde vorsorglich eine Knochenmarkpunktion durchgeführt, die leider zeigte, dass Metastasen ins Knochenmark weiter gegangen waren.

Am 1. Feber 2002 wurde mit einer Hochdosis-Chemotherapie begonnen – 8 Blöcke jeden zehnten Tag, Stammzellen wurden gesammelt und am 27. Mai mit der Hochdosis begonnen – Lena konnte am 4. Juli 2002 das Krankenhaus verlassen.

Im September 2006 klagte Lena morgens häufig über ein Ziehen am Schienbein – die Ärzte glaubten an eine Knochenentzündung doch nach einer 3-wöchigen Antibiotika-Therapie und angeschlossener Schmerztherapie verschlechterten sich die Befunde - erst nach einigen Pannen an der Klinik wurde am 17. Jänner 2007 eine Biopsie durchgeführt - es wurden wieder Tumorzellen gefunden - somit handelt es sich um ein Neuroblastom Rezidiv.

Am 2. Feber 2007 (genau 5 Jahre nach der Erstbehandlung) startet wieder eine Intensivchemo  - Lena erhält 5 Chemo-Blöcke - es zeigt sich, dass die Tumorzellen auf die Chemo resistent sind und deshalb bekommt Lena zusätzlich eine neue Behandlung in Ulm (Radioimmuntherapie - dabei wird das Knochenmark mit 25 Gry bestrahlt) anschließend Hochdosis und eine Knochenmarkspende von ihrer jüngeren Schwester Hanna.

Lena kämpft tapfer und schafft es sogar nach Weihnachten wieder in die Schule zu gehen - doch dann kommt im April 2008 der nächste Rückschlag - es wird wieder ein massiver Knochenmarksbefall festgestellt - in Innsbruck gibt es nun keine Behandlungsmöglichkeit mehr - doch Lena hat Glück und kann in Ulm an einem experimentellen Heilversuch teilnehmen. Den ganzen Sommer lang fahren sie jede zweite Woche für eine Woche nach Ulm - die Behandlung zeigt schnell Wirkung - Lena hat keine Schmerzen mehr - ihr Körper ist jedoch durch die lang dauerende Chemotherapie sehr geschwächt.

Die Therapie geht noch voraussichtlich bis Mai 2009 - Lena gibt nicht auf.

Wir wünschen der Familie viel Glück für die Zukunft!

 
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