Reise Barcelona - IPA Innsbruck-Land

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Reise Barcelona

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IPA Reise nach Barcelona vom 13. - 18.10. 2010

In den Morgenstunden des Mittwoch fiel für die Fußballmannschaft des Polizeisportverein Tirol und noch einigen Mitgliedern der IPA Verbindungsstelle Innsbruck-Land (22 Mann, am Freitag folgten noch 5 Mann) der Startschuss zu einem Fußballleckerbissen in das Land des regierenden Welt- und Europameisters Spanien. Am Samstag den 16.10.2010 fand nämlich das Schlagerspiel der spanischen „Primera Division“ FC Barcelona gegen Valencia CF im Stadion „Camp Nou“ statt.

Nach einem Frühstück in der Bäckerei Ruetz in Kematen fuhren wir mit mehreren Privatfahrzeugen über den Fernpass nach Memmingen/D. Nach einer Weißwurstjause im dortigen Flughafenrestaurant führte uns der Flug nach Girona an die Costa Brava. Vom Flughafen ging es dann mit den für uns schon vorreservierten Mietautos in das wunderschöne 4-Sterne-Hotel „Golden Bahia de Tossa“ in „Tossa de Mar“. Das liebliche Städtchen „Tossa de Mar“ liegt in einer Bucht zwischen steil zum Mittelmeer abfallenden Felsenklippen, ca. 90 km nordöstlich von Barcelona und 85 km südwestlich der französischen Grenze. Nach dem Einchecken ins Hotel spazierten wir zum Strand und besichtigten die „Burg von Tossa de Mar“. Anschließend konnten wir das 1. hervorragende Abendbuffet im Hotel genießen und ließen den Abend dann gemütlich ausklingen.

Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück brachen wir am Donnerstag Morgen mit den Mietautos nach Barcelona auf. Dort durften wir unsere Fahrzeuge mitten im Herzen von Barcelona bei der „Guardia Urbana“ unter Dach parken, von wo aus wir zu einem Stadtrundgang aufbrachen. Gleich zu Beginn führte uns der Weg vorbei am „Kunstmuseum von Katalonien“ (Palau Nacional, MNAC), am „Magischen Brunnen“ (Font Magica), an den „Venezianischen Türmen“ und an einer „Stierkampfarena“ (Arenas de Barcelona). Anschließend gelangen wir in die Fußgängerhochburg Barcelonas „Les Rambles“ – gesäumt von menschlichen Statuen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Direkt an der „Rambla“ befindet sich auch der „Mercat de la Boqueria“ (Mercat de Sant Josep) – der bekannteste, schönste und größte Markt Barcelonas. An keinem anderen Ort in Barcelona ist eine touristische Sehenswürdigkeit so eng mit dem alltäglichen Leben der Einheimischen verbunden. Man konnte sich vor allem mit traditionellen spanischen Lebensmitteln eindecken. Weiters besichtigten wir die gotischen Kirchen „Santa Maria del Mar“ (Fossar de les Moreres) und die „Kathedrale Barcelona“ (La Catedral). Anschließend spazierten wir durch den „Moll de la Fusta“ (den Kai von Bosch und Alsina), wo wir originelle Skulpturen, wie z.B. „Gamba de Mariscal“, die auf einer Holzpergola steht, oder die Skulptur „El Cap des Barcelona“ zu sehen bekamen. Dann gelangen wir zum „Moll de la Barceloneta“, wo ein wichtiges Gebäude steht – das „Palau del Mar“, der das „Museu d`Historia de Catalunya“ beherbergt. Im schönen Hafengebiet Barcelonas erreichten wir das „Maremagnum“ über die „Rambla de Mar“, einen mobilen Fußgängerübergang aus Holz, der den Hafen mit dem riesigen Vergnügungszentrum verbindet, in dem wir Geschäfte, Restaurants, Discos, das IMAX-Kino und das Aquarium vorfanden. Von dort aus konnte auch eine Rundfahrt mit den „Golondrines“ (kleine Schiffe) vom „Moll de la Fusta“ aus unternommen werden. Auf der anderen Seite der Promenade kamen wir über die Straße „Louis Braille“ zur Kirche „Esglesia de la Merce“, die sich auf die Schutzheilige von Barcelona, die Jungfrau von Merce beruft. Weiters war an der „Ronda Litoral“ ein „Kolumbusmonument“ zu sehen. Nach einem kleinen Spaziergang waren wir an der „El Castell de Montjuic“ (Befestungsanlage) angelangt, welche sich auf dem Höhepunkt des Hügels erhebt. Von dieser großartigen Aussichtsplattform war unter anderem das „World Trade Center von Barcelona“ schön zu sehen. Es stachen in der neuen Skyline von Barcelona noch der Wolkenkratzer von „Port Olimpic“, der 144 Meter hohe Turm „Torre AGBAR“ und der „Torre de Collserola“ heraus. Einer der Wolkenkratzer „Hotel Arts“ ist komplett in einer Metallstruktur eingepackt, der andere „Torre Mapfre“ ist verglast. Herausragend war noch der 268 Meter hohe „Torre de Telecomunicationes de Collserola“, der eine Unmenge von Sendeantennen für Radio und Telefondienste vereint. Direkt unter uns zu sehen war auch der Hafen, welcher sich in den letzten Jahren in einen bevorzugten Hafen für große Kreuzfahrtschiffe verwandelte. Weiter gingen wir auf dem Hügel von „Montjuic“ in die „Anella Olimpica“ (Olympischer Ring) – wichtigstes Areal für die Sommerolympiade im Jahre 1992. Dort waren ua. das Olympiastadion „Estadi Olimpic“, die Olympische Galerie „Galeria Olimpica“, die Olympiahalle „Paula Sant Jordi“, „Esplanade“, „Nachrichtenturm von Santiago Calatrava“ und das Schwimmbad „Piscines Picornell“ zu sehen. Nach dem langen Rundmarsch quer durch Barcelona ging es, nach einem kurzen Abstecher auf einen „spanischen Cappuccino“ auf der Terrasse des „Kunstmuseums von Katalonien“, wieder zurück zu unseren Fahrzeugen. Auf der Rückfahrt machten wir noch im großen Outlet-Center „La Roca“ einen Einkehrschwung, wo einige von uns auch fündig wurden. Gegen 20:30 Uhr im Hotel eingetroffen - die meisten von uns „fix und fertig“ vom langen und anstrengenden Tag, nahmen wir das hervorragende Abendessen zu uns und ließen den wirklich sehenswerten Tag an der Hotelbar noch schön langsam ausklingen.
                  
Am Freitag Vormittag stand einer der Höhepunkte dieser Spanien-Reise auf dem Programm. Unsere Fußballmannschaft des PSV-Tirol, welche dieses Jahr den Bundesmeistertitel holte,  traf im Fußballstadion von Tossa de Mar auf eine IPA-Auswahl der „Agrupacio de Girona“. Gespielt wurde auf neuestem Kunstrasen. Nach einem wirklich dramatischen Spielverlauf ging unsere Mannschaft des PSV Tirol gegen die Mannschaft aus dem Land des regierenden Fußballweltmeisters Spanien dann doch mit 7:5 als verdienter Sieger vom Platz. Das Wichtigste am Rande – das Spiel verlief verletzungsfrei! Anschließend nahmen wir mit den Spielern des Gegners in unserem Hotel das Mittagessen ein und tranken dazu auch ein gutes Glas „spanischen Riocha“. Nach einigen Stunden zur freien Verfügung, welche einige ua. am Pool in der Sonne verbrachten, fuhren wir am späten Nachmittag mit den Autos in das „Casino Castell de Peralada“ in Sant Joan – Peralada (nahe der französischen Grenze), wo wir mit einem Glas Sekt herzlich willkommen geheißen wurden. Anschließend führte man uns – Privatführung - durch das „Museo del Castell de Paralada“. Dort bekamen wir den „El edificio“ (Burg Innen- und Außenbereich), „Biblioteca-Archivo“ (größte Privatbibliothek Europas), „Iglesia-Claustro“ (gotische Klosterkirche), „Museo del Vidrio y Ceramica“ (Glas- und Keramikmuseum) und das „Museu del Vino – Bodega Gran Claustro“ (Weinmuseum) zu sehen. Anschließend wurde uns in diesem traumhaft schönen Burggewölbe, in einem extra für uns reserviertem Raum, das 7-Gänge-Abendmenü „Chopin“ mit edelsten Weinen aus der dortigen Provinz serviert. Nach dem reichlichen Essen begaben wir uns in das Casino, wo einige die Gelegenheit wahrnahmen und einen Teil der Reisekosten wieder in die Geldtaschen spielen konnten. Einige Reiseteilnehmer eröffneten sogar einen Extra-Pokertisch, um deren Pokerkünste freien Lauf zu lassen. Nach Mitternacht mussten wir uns leider wieder auf den Nachhauseweg nach „Tossa“ machen.

Endlich Samstag; der eigentliche Grund und Höhepunkt dieser Reise – das abendliche Fußballspiel des FC Barcelona im Stadion „Camp Nou“!

Nach dem wie immer guten und reichhaltigen Frühstücksbüfett fuhren wir mit unseren Mietautos über „Lloret de Mar“ (Nachbarort von „Tossa“) nach Barcelona. Unser Reiseorganisator und Verbindungsstellenleiter Walter Schlauer konnte nun endlich - an einer Kassa des Fußballstadions „Camp Nou“ - die schon seit langer Zeit reservierten Eintrittskarten für das Fußballspiel gegen Valencia CF in seine Hände nehmen. Die „Up and Downs“, welche Walter Schlauer bei der Reservierung der Karten durchgemacht hatte, kann nur er selbst beschreiben. Er war sich bis zu dem Zeitpunkt, als er die Eintrittskarten endlich in seinen Händen halten durfte nicht sicher, ob die Reservierung (ausverkauftes Spitzenspiel und schwieriger E-Mail-Verkehr mit Spanien) auch seine Richtigkeit hatte. Erst jetzt war für unseren Walter dieser Trip nach Barcelona endlich unter Dach und Fach – jetzt konnte er sich endlich gemütlich „zurück lehnen“ und den Spanienausflug auch selbst als wirklich gelungen ansehen -  „DANKE“  Walter für deine wirklich großen Bemühungen!

Einige von uns schauten sich am Vormittag das sehenswerte „Museum des Fußballclubs FC Barcelona“ im Stadion „Camp Nou“ an. Anschließend führte uns der Weg in das Stadtviertel „Gracia“, wo wir eines der hervorragendsten Werke des Architekten „Antoni Gaudi“ zu sehen bekamen – das Gebäude „Casa Mila“ (La Pedrera) und im Viertel „Carolines“ das Gebäude „Casa Vicens“ (erstes Werk von Gaudi). Weiter ging es zum „Temple Sagrada Familia“ – eines der Gebäude, die man am meisten mit Barcelona verbindet (Projektleiter ebenfalls „Gaudi“). Der „Parc Güell“ (calle Olot), wo Gaudi einen sogenannten verzauberten Garten schuf, durfte bei der Stadtbesichtigung natürlich nicht fehlen.

Und jetzt ging`s endlich ab in das Stadion „Camp Nou“, dem größten Fußballstadion Europas, welches über 98.000 Sitzplätze verfügt. Früh genug bekamen wir von unserem Reiseorganisator Walter Schlauer die Eintrittskarten ausgehändigt und gingen schon gegen 18:00 Uhr in das Innere des riesigen Ovals. Um 20:00 Uhr begann dann das Schlagerspiel FC Barcelona gegen damaligen Tabellenführer Valencia CF im ausverkauften Stadion. Die 1. Spielhälfte verlief etwas matt und nicht ganz nach unserem Geschmack, denn der Valencia CF führte zur Pause durch ein Tor von Pablo Hernandez
mit 1:0 (Valencia spielte stark). Im zweiten Spielabschnitt kamen die Katalanen (Barcelona) wie verwandelt aus der Kabine, setze den Gegner immer wieder unter Druck und konnte am Ende durch Tore von Andres Iniesta und Carles Puyol über einen verdienten 2:1 Sieg jubeln. Nach dem Spiel konnten wir mit den Mietfahrzeugen Barcelona relativ schnell wieder hinter uns lassen und kehrten nach einem langen Tag gegen Mitternacht in unser Hotel zurück.

Resümee des Abends: Wir bekamen ein gutes Spiel mit all den Fußballstars (Messi, Xavi, Iniesta, Puyol, Villa, etc.) zu sehen und das Stadion „Camp Nou“ hinterlässt auf uns alle sicherlich einen bleibenden Eindruck – die Reise hat sich allemal gelohnt, war wirklich einmalig!        
   
Am Sonntag organisierte die IPA Gerona einen gemeinsamen Tag in der Umgebung von Barcelona. Wir fuhren nach dem Frühstück in die mittelalterliche Stadt Besalu. Eine Delegation der IPA Gerona und eine Patrouille der örtlichen Polizei zeigten uns die Sehenswürdigkeiten von Besalu. Nach einem Cappuccino am Stadtplatz besichtigten wir noch eine Polizeidienststelle in Olot. Danach wurden wir von der IPA Gerona zu spanischen Spezialitäten in deren Vereinsheim eingeladen. Bei gutem Essen und Wein folgte zum Abschluss noch eine Schuhplattleraufführung unserer Tiroler Delegation. Nach  der Rückkehr am späten Nachmittag verbrachten noch einige von uns die Zeit im Wellnessbereich des Hotels (Swimmingpool, Sauna, etc.). Nach dem letzten abendlichen Buffet ließen wir den Abend an der Hotelbar, bzw. im Nachbarort von „Tossa“ – in „Lloret de Mar“ gemütlich ausklingen.

Am Montag nach dem Frühstück mussten wir leider schon wieder langsam die Heimreise antreten. Gegen 10:00 Uhr fuhren wir mit den Mietfahrzeugen in die Stadt „Girona“. Dort machten wir einen Spaziergang durch die schöne Altstadt des Städtchens und zur „Kathedrale Santa Maria“. Zu Mittag wurde uns im „Restaurant Rutlla 39“ in Girona noch ein Fisch-Feinschmeckermenü der Extraklasse serviert. Nach dem Essen mussten wir uns dann auf den Weg zum Flughafen Girona machen, um von dort wieder mit der Fluglinie Ryanair zurück nach Memmingen zu fliegen. In Memmingen stiegen wir in unsere Privatfahrzeuge um, ehe wir nach einer zweistündigen Fahrt am Abend wieder unsere Heimat erreichten.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen aller Reiseteilnehmer beim Verbindungsstellenleiter der IPA Verbindungsstelle Innsbruck-Land Walter Schlauer für die hervorragende Organisation der 6 sensationellen und unvergesslichen Tage an der Costa Brava bedanken. Wir würden uns wünschen, dass eine solche Reise - mit einem ähnlichen Fußballleckerbissen wie diesem - wieder einmal zustande kommt.


Walter Pfeifer, Neustift im Stubaital - Reiseteilnehmer

 
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