Frühjahrsreise Elsass - IPA Innsbruck-Land

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Frühjahrsreise Elsass

Berichte & Beiträge > 2011

IPA Reise in das Elsass

In den Mittwochabendstunden fiel der Startschuss zu der vom Verbindungsstellenleiter Walter Schlauer wieder hervorragend organisierten Reise in das bezaubernde Elsass.

Mit einem modernen Reisebus fuhren wir in den Nachtstunden über die Schweiz nach Frankreich. Am Donnerstagmorgen konnten wir dann schon ein ausgiebiges Frühstück im „La Maison du Pain d`Alsace“ (deutsch Brothaus/ -museum) in „Sélestat“ (deutsch Schlettstadt) genießen.

Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück besichtigten wir im schönen „Sélestat“ u.a. die gotische „St. Georgskirche“ und die  romanische Kirche „Sainte Foy“ (deutsch St. Fides).

Anschließend erlebten wir an der Elsässer Weinstraße die ersten Schönheiten und malerischen Eindrücke der bekannten Weindörfer „Riquewihr“ (deutsch Reichenweier) und Albert Schweitzer`s „Kaysersberg“ mit seinen reich verzierten Fachwerkhäusern.

Nach der Ankunft in unserem schönen Hotel in Colmar und einer Pause besichtigten wir das mittelalterliche Stadtzentrum von Colmar mit seinen einzigartigen, hübschen Fachwerk- und Renaissancehäusern und seinen vielen kunstvoll gearbeiteten Schildern. Einige von uns besuchten auch den berühmten „Isenheimer Altar“. In einer Markthalle ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen. Anschließend folgte ein gut bürgerliches Abendessen und ein erster schöner Abend im so wunderschön beleuchteten Colmar.                                 

Am Freitag begaben wir uns nach dem guten Frühstücksbuffet im Hotel in die elsässische Hauptstadt Straßburg. Dort besichtigten wir anfangs das einzigartige „Straßburger Münster“. Das römisch-katholische Gotteshaus, auch Liebfrauenmünster genannt, gehört zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte sowie zu den größten Sandsteinbauten der Welt. Anschließend bekamen wir das berühmte Gerberviertel „La Petite France“ (kleines Frankreich) zu sehen, wo in den Gassen das alte Straßburg wieder zum Leben erwacht. Dort drängen sich dicht an dicht Fachwerkhäuser des 16. Und 17. Jh. mit weiträumigen Innenhöfen und hohen Spitzdächern.   Das Mittagessen genossen wir im romantischen Gerberviertel in besonderer Umgebung. Am Nachmittag folgte eine schöne Schifffahrt zur Erkundung von Straßburg`s Sehenswürdigkeiten auf den Kanälen der ´Ill`. Am Abend durften wir ein bekömmliches Menü genießen, wo wir u.a. einen original elsässischen Flammkuchen serviert bekamen.          
               
Am Samstag fuhren wir nach dem Frühstück im Hotel zur Besichtigung der „Haut-Königsbourg“ (deutsch Hohkönigsburg) in Orschwiller. „Haut-Königsbourg“ liegt gut 10 km westlich von ´Sélestat` und ist mit jährlich etwa 500.000 Besuchern die meistbesuchte Burg der Region und einer der am häufigsten frequentierten Touristenorte Frankreichs.  

Anschließend begaben wir uns zum „Mont Sainte Odile“ (deutsch Odilienberg), nahmen dort im prunkvollen Rittersaal ein gutes, reichhaltiges Pilgermenü zu uns und besichtigten anschließend den bedeutendsten Wallfahrtsort des Elsass.  

Auf der Rückfahrt besuchten wir das an der Weinstraße gelegene Bilderbuchdorf „Obernai“. Mit seinen Störchen, Fachwerkhäusern und blumengeschmückten Straßen wirkt Obernai wie eine Miniaturausgabe des Elsass.

Der romantische Höhepunkt war dann der Besuch des kleinen Weinkellers „Domaine Burghart-Spettel“ in ´Mittelwihr`, wo wir zur Weinverkostung eingeladen wurden. Selbstverständlich nahmen wir dann auch einige gute Flaschen Wein mit nach Hause. Das hervorragende, bürgerliche Abendmenü genossen wir mit unseren Kollegen der IPA in der Nähe von Colmar.  

Am frühen Sonntagmorgen mussten wir dann leider schon wieder die Heimreise antreten. Über die Schwarzwaldstraße fuhren wir auf einen Kurzbesuch nach Freiburg im Breisgau (= Tor zum Schwarzwald). Dort bekamen wir die Altstadt mit ihren schönen Gassen und Häusern und vor allem das fließende ´Freiburger Bächle` zu sehen. Sehenswert war die im romanischen und größtenteils im gotischen Stil erbaute römisch-katholische Stadtkirche – das „Freiburger Münster“. Die Kirche ist heute formell eine Kathedrale, wird aber aus Tradition ´Münster` und nicht ´Dom` genannt. Traditionell durfte natürlich eine ´Schwarzwälder-Kirsch Torte` nicht fehlen, welche wir im Kaffeehaus „Leopold“ zu uns nahmen. Eine weitere Zwischenstation machten wir dann am Nordufer des Bodensees. Dort besichtigten wir die Wallfahrtskirche „Birnau“ (ist eine Maria geweihte Barockkirche). In Vorarlberg organisierten die Kollegen der IPA Landesgruppe noch ein sehr gutes Nachmittagsmenü, ehe wir am Abend wieder unsere Heimat erreichten.

Erwähnenswert ist noch, dass wir auf unserem kompletten Elsass-Aufenthalt von frühmorgens bis spätabends vom hervorragenden Reiseleiter ´Paul Gaessler` (Correspondant Culturel – IPA-Kollege aus Colmar a.D.) begleitet wurden.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen aller Reiseteilnehmer beim Verbindungsstellenleiter Walter Schlauer für die überaus gelungene Reise bedanken und wir freuen uns schon wieder auf die Frühjahrsreise 2012 mit der IPA Verbindungsstelle Innsbruck Land.


Walter Pfeifer, Neustift im Stubaital - Reiseteilnehmer

 
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